Kindern und Jugendlichen auch in ländlichen Räumen die unmittelbare Begegnung mit Künstler:innen zu ermöglichen – das war der Gedanke der Crespo Foundation, als sie 2018 „Das fliegende Künstlerzimmer“ als Programm zur kulturellen Schulentwicklung in Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium (HKM) und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) ins Leben rief. Im Sommer 2022 wurde das Konzept als „Das fliegende Künstlerzimmer im Quartier“ mit einem neuen Ansatz auf die Stadtteilarbeit ausgeweitet, und ein mobiles Atelier landete im Rahmen der Vermittlungsplattform CAMP notes on education als „CAMP workspace“ für das „Arts Educators in Residence“-Programm für einhundert Tage auf der documenta fifteen in Kassel.


an schulen
im quartier
auf der documenta fifteen

Das fliegende Künstlerzimmer – ein mobiles Wohn-Atelier – „landet“ auf Schulhöfen in ländlichen Regionen Hessens und dient dort als Arbeits- und Wohnort für Künstler:innen, die als „Artists in Residence“ gemeinsam mit der ganzen Schulgemeinschaft für mindestens ein Schuljahr kreative Arbeitsprozesse erproben. Im Schuljahr 2022/23 ist das Programm mit sechs Ateliers auf drei weitere Schulen ausgeweitet worden.

Bereits im Sommer 2022 ist das Konzept zudem mit einem neuen Ansatz auf die Stadtteilarbeit ausgeweitet worden: Als fliegendes Künstlerzimmer im Quartier gastiert ein weiteres mobiles Atelier für zwei Jahre im Frankfurter Stadtteil Preungesheim und soll dort besonders Kindern und Jugendlichen, aber auch allen interessierten Bewohner:innen aus Preungesheim die unmittelbare Teilhabe an Kunst und kultureller Bildung ermöglichen.

Von Mitte Juni bis Ende September 2022 war das fliegende Künstlerzimmer außerdem für einhundert Tage zu Gast auf der internationalen Kunstausstellung documenta fifteen. Im Rahmen der Vermittlungsplattform CAMP notes on education wurde das Atelier dort zum „CAMP workspace“ für das Programm „Arts Educators in Residence“.