Foto: Jakob Adolphi

„Mich fasziniert, mit frischem Blick auf das Material zu schauen und es durch Innovation, Abstraktion und Improvisation feinsinnig abzubilden. Dabei reizt mich zum einen die künstlerische Neuinterpretation der Drucktechniken, zum anderen geht es mir um den damit verbundenen Diskurs zu diesem qualitativ hochwertigen Druckverfahren.“

Christina Wildgrube, Artist-in-Residence 2021/2022

Die Artist-in-Residence

Christina Wildgrube, 1983 in der Lutherstadt Wittenberg geboren, arbeitet als Künstlerin im Feld der Druckgrafik in Leipzig. Sie studierte Kommunikationsdesign in Berlin und Chicago und absolvierte ein Meisterschülerstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Erfahrung in der Vermittlungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen konnte die heute 37-Jährige an einer Malschule in ihrer Heimatstadt sowie am Staatstheater Braunschweig sammeln. Die treibende Kraft ihres künstlerischen Schaffens sieht Wildgrube darin, „die Grenzen des Machbaren zu überprüfen und herauszufordern, um so zu überraschenden Bildlösungen zu gelangen – auch über das Feld der Druckgrafik hinaus“. Mit ihrem für die Schüler*innen der Einhardschule entwickelten Konzept „Große und kleine Bilder“ möchte sie diesen die Möglichkeit geben, sich in verschiedenen Formaten und Techniken auszudrücken und so eine eigene Bildsprache zu entwickeln. „Denn“, so Wildgrube, „arbeite ich in einem großen Format, fühle ich mich plötzlich groß!“

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