Das macht unsere Schule besonders 

Als IGS ist gelebte Vielfalt unser tägliches Geschäft, sie trägt die Konzeption der Schule und prägt unseren Schullalltag. Diversität und Heterogenität sind dabei zentrale Aspekte unseres schulischen Miteinanders. Dies ins Bewusstsein zu rufen und uns immer wieder positiv daran auszurichten, ist die Notwendigkeit für das Gelingen von Schule.

„Das fliegende Künstlerzimmer bedeutet für uns als integrierte Gesamtschule eine zusätzliche Chance – nämlich die, die kulturelle Bildung ins Blickfeld für die Schulgemeinde zu rücken und verstärkt in unser Schulleben zu integrieren. 

Wir erwarten die Möglichkeit, neue und andere Lernzugänge nicht nur in den musisch-künstlerischen Fächern zu schaffen, sondern ästhetische Zugänge in vielen anderen Fächern zu denken und anzugehen.“

Stimme aus dem Kollegium


Warum wir ein fliegendes Künstlerzimmer auf unserem Schulhof haben wollten

… weil wir uns auf die Potenziale freuen, die in der Arbeit der fliegenden Künstlerin und in der Räumlichkeit liegen

… weil wir immer wieder die Beobachtung machen, wie sehr eine individuelle Förderung und Entwicklung von Schüler:innen mit und durch ästhetisches Handeln erfolgreich und wirksam vorangetrieben werden kann

… weil dieser Schutzraum, das FlieKüZi, unseren Schüler:innen die Möglichkeit bietet, sich fernab von Benotung und Leistungsdruck auszuprobieren, neue Erfahrungen zu machen und sich zu entwickeln

… weil Kunst und ästhetisches Handeln in ihrer Vielfalt erfahren werden können

… weil die Haltung zu Kunst, das Verständnis für Kunst und der eigenen Wirksamkeit darin eine Erfahrung ist, die oft an außerschulischen Orten, z. B. im Museum und der Museumspädagogik, verankert ist. Mit dem FlieKüZi haben wir einen eigenen außerschulischen Lernort auf dem Schulgelände!

… weil das Erleben einer Künstlerin und die Ergänzung ihrer künstlerischen Perspektive zu den pädagogischen und fachlichen Perspektiven der Lehrkräfte eine absolute Bereicherung für Schule und Schulgemeinde bilden können.

… weil künstlerisches Handeln den Horizont erweitert und in jedem Fach einen Beitrag leisten kann.


Unsere Hoffnungen, Erwartungen, Wünsche 

  • Die Stärkung schulischer Identität!
  • Ein gutes und gelingendes Zusammenwirken zwischen Künstlerin und Schulgemeinde.
  • Möglichst viele sollen einbezogen sein und sich einbringen wollen.
  • Ein buntes Treiben und eine starke Frequenz im FlieKüZi, was aber auch nach außen geht und alle teilhaben lässt.
  • Potenziale von Schüler:innen wecken.

–> Möge das FlieKüZi ein Baustein auf dem Weg zu einer Kulturschule sein!


Warum es ausgerechnet eine Bildende Künstlerin sein sollte 

Bildende Kunst ist im gängigen Verständnis am meisten verankert und bietet zunächst eine primäre Anknüpfungsmöglichkeit für die Beteiligten.

Mit der ausgewählten Künstlerin haben wir eine Person, die sich auch außerhalb des herkömmlichen Bildende-Kunst-Begriffs selbst immer wieder in unterschiedlichen Feldern ausprobiert und einarbeitet. Dies kann für unsere Schüler:innen ein Anlass sein, es ihr gleich zu tun.

Mit der Idee der Konzeptkunst, die Ida (Szu-Ying) mitbringt, sehen wir auch die Möglichkeit, die Schüler:innen im projektorientierten Denken und Arbeiten zu fördern und zu fordern.

Unser erster Eindruck von der mobilen Architektur 

Das mobile Wohnatelier ist ein vordergründig einfach gestaltetes Gebäude, das durch seine Schlichtheit Raum für die Entwicklung eigener Ideen bietet. Der Raum erfüllt technisch und strukturell alle Möglichkeiten, die nutzbar sind, die sich aber nicht in den Vordergrund drängen. Es handelt sich um ein ästhetisch ansprechendes Gebilde, das von handwerklicher Professionalität zeugt. Außerdem riecht es wunderbar nach Holz!


Freuden und Herausforderungen 

  • Die Vereinbarkeit von Schule in ihrer organisatorischen, strukturellen Organisation einerseits und den neuen kreativen Möglichkeiten, Chancen und Situationen andererseits. Wie lässt sich beides in gleichwertiger Gültigkeit nebeneinander betrachten, wie kann daraus ein fruchtbarer Dialog entstehen?
  • sich einlassen auf die Angebote, die in diesem Raum entstehen,
  • das Bestreben, möglichst viele Schüler:innen und Lehrkräfte zu beteiligen, zu integrieren.

Wie´s uns wohl geht, wenn das FlieKüZi nach zwei Jahren weiterzieht?

Der größte Wunsch und das erklärte Ziel der ARS ist es, dass es nicht bei der Ausnahmesituation des FliKüZi bleibt, sondern seine Existenz und die Arbeit, die darin und damit stattfindet, auch nach dem Weiterziehen des FlieKüZi Bestand haben.

Wir wünschen uns Projekte, die initiiert und dann weitergedacht, gelebt und gearbeitet werden.

Wir wünschen uns, dass das FlieKüZi einen Einfluss auf uns nimmt, der nachwirkt und verändert.

Wir wünschen uns, dass das FlieKüZi eine Art Initialzündung für weitere Entwicklung Kultureller Bildung ist.