Unter dem Motto „Farbe in die Schule bringen“ startete das fliegende Künstlerzimmer in der ersten Schulwoche an der Einhardschule. 

Für die Schüler*innen und Kolleg*innen hieß es am Donnerstag, in einer Farbe ihrer Wahl in die Schule zu kommen. Jede Farbe bekam Aufgaben zugewiesen: Einfach mal jemandem ein Kompliment machen oder mitten in der Bewegung einfrieren. Auf die Art kam es zu ungewöhnlichen Interaktionen zwischen Menschen, die sonst wenig oder gar nichts miteinander zu tun haben. Darüber hinaus stellten diese Aufgaben eine erste Art von „positiven Störungen“ dar, so wie auch das FlieKüZi im Schuljahr immer wieder positive Störungen in unseren Schulalltag bringen soll 

Unsere fliegende Künstlerin Christina Wildgrube experimentierte gemeinsam mit den gerade eingeschulten Fünftklässlern mit Farben. Mit selbst hergestellten Farben fertigten die Kinder kleine Gemälde in ihren Klassenfarben an und natürlich gab es auch Zeit, das fliegende Künstlerzimmer von Christina zu erkunden. 

Die Oberstufenschüleri*nnen hatten die Möglichkeit, auf farbigen Papieren kundzutun, was jede*n einzelne*n von ihnen zum*zur Künstler*in beziehungsweise zum*zur Lebenskünstler*in macht. Spitzenreiter unter den Äußerungen war die eigene Kreativität. Aber es gab auch spannende Statements wie „Alle Lebenskünstler*innen wissen, dass es sich lohnt, für ihr großes Projekt zu kämpfen. Sei es ein Bild oder das Leben.“ oder „Kunst heißt für mich, Dinge in einem anderen Blickwinkel zu betrachten.“ oder „Meine Leidenschaft für die Dinge, die ich liebe.“ Auch Pippi Langstrumpfs Lebensmotto konnte man in abgewandelter Form an der „Zettel-Wäscheleine“ entdecken: „Ich male mir die Welt, wie sie mir gefällt.“

Schließlich konnten sich alle Schüler*innen an diesem Tag auf einer überdimensionierten Leinwand in ihrer Farbe verewigen, sodass alle 1.200 Einhardschüler*innen die Chance hatten, sich am Einzug des fliegenden Künstlerzimmers zu beteiligen.