Die Limesschule Idstein: Einzeln wichtig – gemeinsam stark!

Wir sind eine kooperative Gesamtschule und leben diesen Aspekt auch sehr deutlich: Kooperation im Gesamten heißt bei uns Leben und Arbeiten mit allen gemeinsam. Inklusive Schule heißt für uns: Niemand wird außer Acht gelassen! Die Schüler*innen und Lehrer*innen gehen respektvoll miteinander um und es gibt Freiraum für Individualität und Kreativität.

„Das fliegende Künstlerzimmer ist eine einmalige Gelegenheit, den Lebensraum Schule aus einem ganz neuen Blickwinkel zu sehen!“
(Stimme aus dem Kollegium)

Warum wir das fliegende Künstlerzimmer unbedingt auf unserem Schulhof haben wollten

Wir versuchen uns als Schule ständig weiterzuentwickeln, vor allem in den Bereichen, in denen es direkt bei der Schülerschaft ankommt. Partizipation im demokratischen Sinne ist dabei sehr wichtig – von Seiten der Erwachsenen wie auch von Seiten der Kinder und Jugendlichen. Das fliegende Künstlerzimmer ist eine tolle Möglichkeit, diese Ansätze umzusetzen und gemeinsam mit der Künstlerin neue Wege zu gehen, alte Strukturen neu zu denken, aufzuarbeiten, umzuwerfen oder sich dadurch wieder zurückzubesinnen auf das Wesentliche. Es ist eine neue Möglichkeit, unsere Horizonte zu öffnen.

 

Das erhoffen wir uns von der Künstlerin

Von der Arbeit mit der Künstlerin erhoffen wir uns während des Schuljahres neue Denkanstöße und kreative Auseinandersetzungen mit Lerninhalten – auf inhaltlicher wie auch auf sozialer Ebene. Gleichzeitig wäre es großartig, wenn eine gewisse Nachhaltigkeit auch nach Ablauf des Schuljahres bestehen bleibt und der Einfluss des Künstlerzimmer-Jahres noch lange danach zu spüren ist.

Warum es ausgerechnet eine Tänzerin und Performerin sein sollte

Wir haben an unserer Schule einen gut ausgebauten musikalischen, künstlerisch-gestaltenden und darstellenden Fachbereich. Es freut uns, jemanden mit der Expertise zu gewinnen, um Räume und Zeiten neu und anders zu bespielen und unsere unter Umständen eingefahrene „Alltagsroutine“ in Frage zu stellen.


„Kunst und Kultur gehören zum Erwachsenwerden: Um sich zu finden, um sich und andere zu verstehen und um Teil einer Gesellschaft zu werden. Diese Gesellschaft funktioniert nur innerhalb demokratischer Grundzüge und was ist gemeinsames Tanzen, Musizieren, Malen anderes als ständige demokratische Auseinandersetzung innerhalb verschiedener Gruppen und Ensembles?“
(Mathias Müller-Lenz, Schulischer Koordinator)


Wie wir die Architektur finden
Wir alle sind begeistert von der Vielseitigkeit, die die Architektur des fliegenden Künstlerzimmers mit sich bringt, und die Möglichkeiten, die diese uns allen eröffnet.

Worauf wir uns freuen, welche Bedenken wir haben
Wir freuen uns auf Kreativität und Motivation, sind aber auch etwas unsicher, wie das ganze Projekt in der derzeitigen Pandemie-Lage ausgestaltet werden kann. Die größte Herausforderung wird sein, die Bedingungen der Hygieneregeln und Vorgaben zu berücksichtigen und gleichzeitig der Kreativität aller Beteiligten freien Lauf zu lassen.

Und was passiert danach …
Wir hoffen auf Prozesse, die nicht enden, sondern weitergehen und nachhaltig das Leben in und um unsere Schule verändern, auf Prozesse, die innerhalb und außerhalb des Schulgeländes weitergeführt werden. Wir freuen uns auf neue Ideen, Ansätze und Input und sind gespannt auf das Jahr und die Zeit danach!


 

„Eine Künstlerin, die ohne Benotung und Leistungsdruck frei kreativ an die Arbeit geht, sieht unser System bestimmt anders und arbeitet deswegen ganz anders mit unseren Schüer*innen.“
(Stimme aus dem Kollegium)